Pflegesprechstunde Lebertransplantation

Die Pflegsprechstunde Lebertransplantation bietet Patienten und deren Angehörigen eine kontinuierliche Begleitung vor und nach der Lebertransplantation. Dies gilt für Patienten in stationärer oder ambulanter Behandlung. Die Beratungen sind ein zusätzliches Angebot zu den ärztlichen Sprechstunden und werden von einer Pflegexpertin durchgeführt. 

Ziel

Das Ziel der Pflegesprechstunde Lebertransplantation ist eine persönliche, auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasste Begleitung. Die Beratungen sollen Sie befähigen, aktiv zum langfristigen Organerhalt beizutragen.

Beratung

In der Beratung, die vor der Transplantation stattfindet, möchten wir Sie bestmöglich auf die Transplantation und auf das Leben mit dem neuen Organ vorbereiten. Gleichzeitig unterstützen wir Sie im eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Erkrankung.

Medikamentenschulung

Nach der Transplantation ist die exakte Einnahme der lebenslang notwendigen Medikamente (Immunsuppressiva) eines der wichtigsten Themen. Noch während des Spitalaufenthalts lernen Sie das korrekte Richten der Medikamente. Zudem erhalten Sie praktische Hinweise, um sich vor möglichen Begleiterkrankungen und Nebenwirkungen schützen zu können. 

Broschüren

Als zusätzliches Hilfsmittel erhalten sie vor der Transplantation unsere Broschüre 1 „Wissenswertes zur Vorbereitung auf eine Lebertransplantation“ und nach der Transplantation die Broschüre 2 „Wissenswertes für das Leben nach einer Lebertransplantation“. In diesen Broschüren können Sie alle Themen jederzeit nachlesen.

Häufig besprochene Themen

Die häufigsten Fragen, die in der Pflegesprechstunde Lebertransplantation besprochen werden sind:

  • Wie kann ich die Wartezeit nutzen und mich optimal auf eine Lebertransplantation vorbereiten?
  • Was können Angehörige zur Unterstützung beitragen?
  • Wie ist der organisatorische Ablauf von der Abklärung bis zur Transplantation?
  • Was erwartet mich nach der Transplantation?
  • Wie kann ich Krankheitszeichen oder eine Abstossungsreaktion erkennen und richtig reagieren?
  • Welche Empfehlungen gibt es für den Alltag zu Hause, Ernährung, Bewegung, beruflichen Wiedereinstieg und Auslandsreisen?
  • Welche Massnahmen können Patienten und Angehörige in der emotionalen Verarbeitung des Erlebten unterstützen?